Mutprobe mit Sternen

Blog über Gott und die Welt
  M eine Toch­ter hat mir gestern beim ins Bett brin­gen in all ihrer liebe­vol­len Weis­heit erklärt:

Mama, weißt Du, die Menschen können nicht wirk­lich ändern, wie sie sind, sondern nur, was sie tun.“

Ich habe vor Freude aufge­jauchzt und sie drei­mal extra lang durch das Bett geknud­delt. Was bin ich glück­lich, Mutter von diesem Kind zu sein.

Meine Toch­ter kam auf diesen schlauen Gedanke, weil ich ihr gerade voller Begeis­te­rung von meinem Horo­skop erzählt hatte.

Das erste rich­tige Horo­skop meines Lebens. Noch dazu ein Vedi­sches. Bis jetzt habe ich um jedes horo­sko­pi­sche Ange­bot einen großen Bogen gemacht. Was, wenn da etwas drin steht, dass mir gar nicht gefällt? Dass jeman­dem, den ich liebe etwas passiert, dass ich wieder so krank werde oder morgen tot bin? Was, wenn Donald Trump Präsi­dent wird? Oder eine Riesen­schne­cke unse­ren Garten und dann noch unser Haus frisst? Und außer­dem ist das sowieso alles Humbug und nur etwas für Leute, die keine Entschei­dun­gen tref­fen können.

Das Jetzt bestimmt in jedem Moment die Zukunft.
Compo­sed by BERRENMARKE
Ich kann nur sagen, es war rich­tig, einen großen zeit­li­chen Bogen darum zu machen. Denn das, was mein Horo­skop mir offen­barte, hätte mir nicht gefal­len. Zumin­dest in den letz­ten 25 Jahren. Ich wäre damit auch noch vor fünf Jahren voll­kom­men über­for­dert gewe­sen.

Aber jetzt war der rich­tige Zeit­punkt, es zu erfah­ren. Jetzt liegt das, was bei meiner Geburt noch alles vor mir lag, größ­ten Teils hinter mir.

 

blume_3 Halle­lu­uja!!!  
Gott sei Dank! Ich habe es geschafft. Natür­lich nicht Alles, aber ich weiß jetzt, dass ich auf dem rich­ti­gen Weg bin

Alles war in meinen Ster­nen abge­bil­det. Mein Vater, der mich dadurch, dass er meinen Willen mit allen Mitteln brechen wollte, so schmerz­voll an meine Wurzeln brachte, dass nur noch ein Gedanke retten konnte:

blume_3 Das tiefe Wissen, dass jeder zu über­win­dende Schmerz ein Schritt zu weite­rem Wachs­tum ist. 
Meine Mutter, die sich selbst und damit auch mich niemals lieben konnte; die exis­ten­zi­el­len gesund­heit­li­chen und emotio­na­len Kata­stro­phen und der gött­li­che Schutz, der alles immer wieder zum Guten wendete. Die starke, alles über­win­dende liebe­volle Part­ner­schaft mit meinem Mann und unse­ren gemein­sa­men Weg zu unse­rem gött­li­chen Lehrer. Und das spezi­ell für mich geschnürte Bündel an Fähig­kei­ten, die mir dabei helfen sollen, alles was auf mich zukom­men sollte, zu bewäl­ti­gen.

Heute kurz vor meinem 48. Geburts­tag bin ich dort, wo ich schon immer hin wollte: Auf einer immer gera­der und sicht­ba­rer werden­den Straße zu meinem inne­ren Lebens­ziel.

blume_3 Auf dem Weg zu dem ewig blühen­den, sich aus bedin­gungs­lo­ser Liebe nähren­den Garten, den jeder Mensch in seinem Herzen trägt.

Das Geburts­ho­ro­skop hat meine ganze bishe­rige Lebens­ge­schichte auf zwei DIN A4 Blät­tern sicht­bar gemacht. Es war alles schon ange­legt. Dass das bei jedem so ist, davon bin ich mitt­ler­weile über­zeugt. Es heißt aber keines­falls, dass man seinem vorge­schrie­be­nen Schick­sal hilf­los ausge­lie­fert ist. Ich denke, es ist genau so, wie meine Toch­ter es gesagt hat: Ich habe in meinem Leben keinen Einfluss auf meine Grund­ei­gen­schaf­ten und die mitge­brachte Lebens­auf­gabe. Aber wie ich die Lebens­auf­gabe löse und wie viele Umwege ich dabei gehe, das liegt an mir.

Ich bin jeden­falls immer noch voll­kom­men baff und selig und kann Dir nur raten: Wenn Du das Gefühl habt, dass es Dir weiter helfen könnte, suche Dir jeman­den, der sich mit der Mate­rie wirk­lich auskennt und schau Dir Dein Leben an.

blume_3 Es lohnt sich!

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